Die schwarzen Wellen schlagen zurück. Ein Jahr nach dem Szeneerfolg „0140“ kommt mit „0150“ nun ein nichtminder bitterböses Werk.Geprägt vom Neurosis-Sound der 90er und deren Offsprings Anfang der Nullerjahre (Isis, Switchbalde, CultOf Luna) war die instrumentale, düstere & nihilistische Marschrichtung klar.Minimal instrumentiert (Schlagzeug\u002FGitarre\u002FSynthie), pendelten die Songs zwischen Schwermut, Aggression, Nihilismus, Dichte,Verzweiflung und Verspieltheit.Und so bietet „0150“, die bislang fünfte Veröffentlichung der Hamburg\u002FBielefeld\u002FDortmund-Connection, wieder einfast instrumentales, morbides Sludge-Gewitter! Es haben sich Nuancen geändert, der Sound ist immer noch sehrschlammig, verkrustet und hypnotisch - Black Crust, wie ihn nur wenige beherrschen, mit genügendHummelschwärmen, um einige norwegische Pandas das Fürchten zu lehren! Die Blackmetal-Anleihen der Gitarrenklingen erfrischend abwechslungsreich. Eine weitere Neuerung auf diesem Output sind die beiden Songs mitGesang: einmal ein keifender Troll, der wie mir scheint in deutscher Sprache seine Galle ergießt und einmal einehypnotisierende Elfe, die keinen Text hat und einfach nur singt. Die schöne, verzweifelte und eiskalte Gitarre in dem Songerinnert fast ein bisschen an die Labelmates The Tidal Sleep, aber natürlich gibt es Breaks der Marke Tombs oderNeurosis. Insgesamt liefen BLCKWVS eine gut gespielte, tonnenschwere, mal wunderschöne, mal hasserfüllte neuePlatte, die im Normalfall leicht ohne Stimme auskommt.For fans of: Neurosis, Explosions In The Sky, Switchblade, Electric Wizzard