In Denial

In Denial

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In Denial“ – vermutlich kennt jeder diesen Zustand: die Wahrheit liegt nackt vor einem, schreit einem ins Gesicht und dennoch: man will sie einfach nicht wahrhaben. Manchmal werden Strukturen aufgebrochen, wohlbekannte und lang eingeübte Muster zerstört – wie ein Fiebertraum aus dem man erwacht – unsicher, was Realität und was Fiktion. Ein Jahr ist vergangen seit der Veröffentlichung des Debüts „Damn Those Things“ des schwedischen Quartetts Grant Creon. Ein Jahr, in dem die Welt des Hauptsongwriters Mattias Larsson derart aus den Fugen geriet dass es für ihn gar keinen anderen Ausweg gab, als sich in das Schreiben neuer Songs zu stürzen um den kathartischen Effekt zu nutzen. „Diese Platte ist noch dunkler und tiefer als unser Debüt“ – so Larsson. „Ich hatte Angst, meinen Gefühlen eine Gestalt zu geben, weil ich unsicher war, ob mir das helfen oder mich am Ende komplett niederschmettern würde.“ Das 1999 gegründete Quartett aus Malmö schloss sich einige Zeit in Mattias’ eigenem Studio „A Place To Mourn“ ein und machte lediglich für die Aufnahmen der neuen Golden Kanine Platte Platz. „In Denial“ ist ein in sepia-getränktes Album – bereit, den geneigten Hörer sofort in eingangs erwähnten Meta-Zustand zu versetzen. Reminiszenzen an Neil Young & Crazy Horse, Smog und Magnolia Electric Co. werden wach, ohne dabei das Gefühl zu wecken, es hier lediglich mit Kopisten zu tun zu haben. Auf die Frage, ob es eine Erleichterung für ihn sei, dieses Album nun geschrieben und produziert zu haben antwortet Larsson „Der befreiende Moment setzt erst ein, wenn die Platte veröffentlicht wurde. Erst dann bin ich bereit, loszulassen.“