Ticket out of Town

Ticket out of Town

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Bis der Kragen platzt! „You’re talking to me?“, warnt De Niro in Taxi Driver. The Lombego Surfers drücken direkt ab. „My Style“, „Sick“, „Don’t Bug Me“: Nomen est omen – so geladen hat man das Trio noch nicht gehört. Der Sound klingt scharf und gefährlich wie der Prä-77er-Punk aus den Gossen New Yorks, als De Niro seine Schichten fuhr. „Got no money I got style. Got no reason I got right!” Kurz und prägnant wie die 12 Songs, stellt Anthony Thomas gleich zum Auftakt klar, was Sache ist. Nach 25 Jahren Bandgeschichte hat sich beim Silberrücken der Band einiges angestaut. So ist „Ticket Out Of Town“ das erste The-Lombego-Surfers-Album ohne Instrumentals. Eingefleischte Hörer erfreuen straighte Roots-Punker wie „Outta Here“ oder „Out Of Touch“. Dazu feiert es sich ordentlich mit beschwingten Trinkliedern à la „Fill Me Up“ oder „Favourite Drinks“. Vom Leiden danach erzählen „Bad Decision“ und das an die frühen AC\u002FDC erinnernde „I Was Wrong“. Wir sind ja schließlich alle nur räudige Sünder. Gierige Affen mit Menschenfratzen, wie Thomas selbstironisch in „Monkey Juice“ singt. Wut und Übermut entfacht die Glut der furiosen Bühnen-Band. Dank Live-Aufnahme-Sessions zündet die Mischung auch auf Platte. The Lombego Surfers warten nun aber nicht auf De Niros Taxi. Das Trio aus Boston und Basel packt lieber den Van und tourt dem beschwingten Titeltrack „Ticket Out Of Town“ gemäß wieder quer durch Europa. Next Stop – Your Town!