Means Nothing in Hitchin

Means Nothing in Hitchin

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Nachdem die bisherigen Veröffentlichungen mehr oder weniger im Alleingang (plus ausgewählte Gastmusiker) eingespielt wurden, hat sich Mäkkelä für sein, songwriterisch bislang stärkstes, Album eine so versiert wie auch sensibel agierende Band zur Seite gestellt.Mit Schlagzeugerin Micha Ködel (ehem. bei der Grrrl-Punk Truppe Flamingo Massacres), Bassistin Silvia Cuesta (ex-Shiny Gnomes, davor bei der deutschen Girliepop-Hoffnung der 90s, Die Shivas) und Keyboarderin\u002FSängerin Gisela Lipsky (ehem. Die Shivas, Gaffers), haben die intimen, oft autobiografisch gefärbten Songs einen hörbaren Schwenk hin zu ungeschliffenem, reduziert-gehaltenem Indie-Rock gemacht. Das darf dann schon mal krachen und auch eine gewisse Catchyness haben. Nach wie vor – und das ist gut so - sind Mäkkelä's Songs Momentaufnahmen, intensive Gefühlspolaroids, Beobachtungen absonderlicher Situationen und Charaktere. Da haben die Tour-Erfahrungen ihre hörbaren Spuren hinterlassen. Besondere Highlights auch die Nummern mit geschmackssicher eingeladenen Gästen. Bei der Version von 'Kahden Viikon Mies' (ein Song der finnischen Songwriter-Institution Marko Haavisto) ist Laura Ryhänen von der finnischen Tango-Formation Uusikuu mit von der Partie. Bei Mäkkelä's Hommage an seine zweite Heimat ('My Northern Soul') wurde ein Tourkollege aus Punkrocktagen, Jussi Nykänen von Greenhouse AC, eingeladen. Nicht zu vergessen David Saam am Akkordeon (einer der rührigen Köpfe der aktuellen 'neuen fränkischen Volxmusik'-Szene) und Kate Winslet's Vater Roger nebst Band-Partner Pete Brookes aus Reading\u002FUK auf 'The Penguins Of Notting Hill Gate'. Aufgenommen wurde mit Frank Molleno von Missouri in dessen Lone Star Studio in Nürnberg sowie mit When Skipjack Tripped-Chef Zattl Löffler im Micropal Studio. Gute Wahl. Da konnte also schon beim Sound nicht allzuviel daneben gehen. Das riecht schwer nach einem intensiven Indie-Rock-trifft-Singer\u002FSongwriter-Album in dem man sich verlieren kann. Ein tiefer Blick in das Mikro-Universum des Herrn Mäkkelä. Ein Album dem man anhört das es langsam gewachsen ist. Gereifte 12 Tracks die sowohl textlich als auch musikalisch trotz aller Abwechslung nie den Blick aufs wesentliche verlieren.